Wege zur Reduzierung der Verschnittrate beim Laserschneiden
Die Verschnittrate ist ein wichtiger Faktor, der die Laserschneidkosten direkt beeinflusst. Die Reduzierung von Materialverschwendung ist sowohl kosten- als auch nachhaltigkeitsrelevant.
Einsatz von Nesting-Software
Nesting ist der Vorgang, bei dem Teile möglichst effizient auf einem Blech angeordnet werden. Fortschrittliche Nesting-Software platziert unterschiedliche Teile so nah wie möglich beieinander, minimiert Leerräume und reduziert die Verschnittrate erheblich.
Richtige Wahl der Standardblechmaße
Das bestellte Blechmaß sollte an die Abmessungen der zu fertigenden Teile angepasst sein. Die Verwendung eines unnötig großen Blechs kann nach dem Schneiden große, nicht mehr nutzbare Reststücke hinterlassen.
Optimierung der Teilegeometrie
Die Gestaltung ineinandergreifender (interlocking) Teile bereits in der Entwurfsphase sorgt dafür, dass weniger Leerraum auf dem Blech verbleibt. Eine frühzeitige Abstimmung zwischen Konstrukteur und Hersteller ist hierbei effektiver als eine nachträgliche Optimierung.
Verwertung von Restmaterial
Nach dem Schneiden übrig gebliebene Reststücke können für kleinere Arbeiten aufbewahrt oder dem Recycling zugeführt werden. Dies senkt zwar nicht direkt die Verschnittrate, gleicht aber den Kostenverlust aus.
Schnittreihenfolge und Wegoptimierung
Der vom Laserkopf zurückgelegte Weg kann durch die Nutzung gemeinsamer Schnittlinien (shared cutting) verkürzt werden; dies spart sowohl Zeit als auch Energie und senkt indirekt die Kosten.
Fazit
Die Reduzierung der Verschnittrate gelingt nicht mit einer einzigen Maßnahme, sondern durch das Zusammenspiel von passender Software, intelligentem Design und erfahrener Produktionsplanung. Dies steigert sowohl Ihre Kosteneffizienz als auch die Produktivität des Herstellers.
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